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| Adolf Von Groß |
Adolf von GroßAdolf von Groß ( - 25. März 1845 in Bamberg; † 5. Juni 1931 in Bayreuth) war ein enger Freund der Familie Richard Wagners, langjähriger Finanzverwalter der Bayreuther Festspiele und Ehrenbürger von Bayreuth.
Kindheit
Adolf von Groß wurde in Bamberg geboren, wo seine Familie ein ehemaliges Kloster besaß, das sein Großvater Johann Benedikt aufgekauft hatte und wo er in seiner Jugend lebte. Sein Vater war der Tabakfabrikant und Magistratrat Rudolph Groß, seine Mutter hieß Henriette.
Karrierebeginn
Adolf von Groß verließ Bamberg, um erstmals in Hamburg als Bankier tätig zu werden. Seine nächste Karrierestation war in Marseille, wo er sich bald eine außerordentliche Stellung verschaffte. Bereits im frühem Alter von 21 Jahren hat er in einer der wichtigsten Bankfirmen in Marseille die sogenannte Prokura erhalten und damit eine für sein Alter eine ungewöhnlich bedeutsame Stellung erhalten.
Einstieg in Bayreuth
Nach dem Beginn des Deutsch-Französischen Kriegs 1870 war er gezwungen, nach Deutschland heimzukehren. Von den beiden Möglichkeiten wieder nach Hamburg zu gehen oder eine Einladung nach Bayreuth nachzukommen, entschied er sich für letzteres und trat in die Bank von Friedrich Feustel ein. Schnell hatte er das absolute Vertrauen seines Chefs erlangt. Am 19. Juni 1872 führte er Feustels Tochter Henriette Marie in eine glückliche, aber kinderlose Ehe.
Beziehungen zu Richard Wagner
Der Kontakt zur Familie Wagner entstand über den Schwiegervater von Adolf von Groß, den Bayreuther Bankier Friedrich Feustel. Sowohl Adolf von Groß als auch sein Schwiegervater waren begeisterte Verehrer von Richard Wagner. Zuerst unterstützte das Bankhaus Feustel Richard Wagner nur finanziell, bald aber wurde von Groß nicht nur dessen Vertrauter in finanziellen, sondern auch in häuslichen und familiären Angelegenheiten. Er ritt oft nach Fantaisie, um den Komponisten in seinen Wünschen zu unterstützen.Bereits 1882 war er der eigentliche Träger der Bayreuther Festspiele. Im Winter 1883 ritt er zweimal nach Venedig und brachte von dort mit der letzten amtlichen Unterschrift Richard Wagners die Urkunde zurück, welche die Festspiele für 1883 bestimmte und nach dem Tod von Richard Wagner im Februar desselben Jahres die Rettung für die Spiele geworden war.
Rettung der Bayreuther Festspiele
Nach dem Tode Richard Wagners im Jahre 1883 übernahm dessen Witwe, Cosima Wagner, die Leitung der Festspiele. Hierbei stand ihr Adolf Groß in allen finanziellen und administrativen Fragen zur Seite; er war zudem von dem Komponisten zum Vormund seiner Kinder bestimmt worden. Er opferte viel Leistung und Geld und trug selbstlos die ganze Last der sowohl in den ersten schweren, wie in den später besseren Zeiten schwierigen und vielseitigen geschäftlichen Aufgaben des gesamten Festspielunternehmens ganz alleine und führte die Bayreuther Festspiele zu außergewöhnlichen Erfolgen. Er reiste nach dem Tode von Ludwig II. nach München, um die vom König zugesicherten Geldmittel für die Festspiele zu retten. Es gab Schwierigkeiten, weil der Minister von Crailsheim seine Forderung ablehnte, mit der Begründung, dass der König geisteskrank gewesen sei, und dass somit seine brieflichen Äußerungen wie seine ganzen Handlungen keine Gültigkeit hätten. Adolf von Groß antwortete kühl: „Der Brief ist zwei Jahre vor der Ernennung des Ministers von Crailsheim geschrieben. Wird also dieser Brief als das Werk eines Geisteskranken betrachtet, dann sei auch die Ernennung des Freiherrn von Crailsheim zum Minister hinfällig“. Nach etlichen Verhandlungen konnte von Groß doch noch die Geldmittel für die Festspiele sichern.
In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts gelang es von Groß allerdings nicht, die Festspiele vor den Folgen der Inflation zu schützen. Es kam zum Zerwürfnis mit dem damaligen Festspielleiter Siegfried Wagner, sodass Groß aus der Leitung der Festspiele ausschied.
Ehrung und Lebensende
Für seine Verdienste um den Erhalt der Festspielidee erhielt von Groß im Jahre 1901 den Ehrenbürgerbrief der Stadt Bayreuth. Der Wagner-Biograph Carl Friedrich Glasenapp nannte ihn den Bismarck von Bayreuth. Er starb am 5. Juni 1931 in Bayreuth nach einem Leben, das ganz von der Freundschaft mit Richard Wagner erfüllt gewesen war.
Weblinks
- [http://www.bnbt.de/~tr1035/bt/wer/index.htm Infoseite]
Groß, Adolf Wilhelm Benedikt von
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Groß, Adolf Wilhelm Benedikt von
Groß, Adolf Wilhelm Benedikt von
Groß, Adolf Wilhelm Benedikt von
25. MärzDer 25. März ist der 84. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 85. in Schaltjahren) - somit verbleiben 281 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 717 – Nach einem Putsch wird Leo III. in Konstantinopel zum byzantinischen Kaiser gekrönt.
- 1306 – Robert the Bruce wird in Scone als Robert I. zum König der Schotten gekrönt.
- 1821 – In Griechenland beginnt der seit Jahren geplante griechische Freiheitskampf gegen die Herrschaft der Osmanen.
- 1918 – Gründung der Weißrussischen Volksrepublik
- 1924 – In Athen wird von der griechischen Nationalversammlung die Republik proklamiert und in einem Referendum am 13. April bestätigt. Pavlos Konduriotis wird erster Staatspräsident.
- 1953 – Der Deutsche Bundestag verabschiedet das Vertriebenengesetz.
- 1957 – Brüssel wird Sitz der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).
- 1996 – In Hamburg wird Multimillionär Jan Philipp Reemtsma entführt.
- 1998 – In Argentinien werden die Amnestiegesetze von 1987 aufgehoben. Da diese Entscheidung keine rückwirkende Geltung hat, ist sie als symbolischer Akt der Verurteilung von Menschenrechtsverletzungen während der Militärdiktatur zu sehen.
- 1998 – Kirgisistan. Kubanischbek Schumalijew wird neuer Regierungschef.
- 2001 – Das Schengener Abkommen tritt nun auch für Dänemark, Finnland und Schweden sowie die Nicht-EU-Staaten Island und Norwegen in Kraft und gewährleistet freien Waren- und Personenverkehr über die Grenzen hinweg.
- 2002 – Abdullah Tarmugi wird Parlamentspräsident in Singapur
Wirtschaft
- 1957 – Der Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft werden von der Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden in Rom unterzeichnet.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1813 – Uraufführung der Oper Die Insulanerinnen von Conradin Kreutzer in Stuttgart.
- 1895 – Uraufführung der Oper Silvano von Pietro Mascagni am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1911 – Uraufführung der Operette Grigri von Paul Lincke am Metropol Theater in Köln.
- 1937 – Uraufführung der Operette Roxy und ihr Wunderteam von Paul Abraham in Wien.
- 1988 – Das ZDF startet sein "Literarisches Quartett" mit Marcel Reich-Ranicki in der "Hauptrolle".
Religion
- 1253 – Das Kapitel des heiligen Veit beruft Heinrich Bretislav III. als Bischof nach Prag.
- 1634 – Caecilius Calvert, zweiter Baron Baltimore, gründet Maryland als eine katholische Kolonie.
- 1980 – Mit Erzbischof Robert Runcie wird in Canterbury erstmals ein Primas der Kirche von England nur von dieser und nicht auch vom Staat gewählt.
Katastrophen
- 1960 – Der L’Oros-Staudamm bei Fortaleza im Bundesstaat Ceará, Nordost-Brasilien bricht vor seiner Fertigstellung und verursachte eine Flutwelle, die rund 1000 Todesopfer fordert.
- 2002 – Afghanistan, Erdbeben der Stärke 5,9 in der Provinz Baghlan. Etwa 2.000 Tote und mindestens ebenso viele Verletzte. Ca. 150.000 Menschen werden obdachlos.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1966 – Die Eiger-Nordwand wird von 5 deutschen und britischen Alpinisten erstmals im Direktweg bezwungen.
Geboren
- 850 – Seiwa, 56. Kaiser von Japan
- 1252 – Konradin von Hohenstaufen, Herzog von Schwaben und letzter Staufer
- 1347 – Katharina von Siena, italienische Mystikerin und Kirchenlehrerin
- 1621 – Louis Moréri, französischer Enzyklopädist
- 1767 – Joachim Murat, König von Neapel, Schwager Napoléons und Marschall von Frankreich
- 1786 – Giovanni Battista Amici, italienischer Astronom
- 1795 – Jacques-Louis Randon, französischer General und Staatsmann, Marschall von Frankreich
- 1807 – James Howard Harris, 3. Earl of Malmesbury, dritter Graf von Malmesbury, britischer Staatsmann
- 1819 – V. U. Hammershaimb, färöischer Pfarrer und Philologe
- 1826 – Matilda Joslyn Gage, US-amerikanische Frauenrechtlerin
- 1839 – Marianne Hainisch, österreichische Frauenrechtlerin
- 1845 – Adolf von Groß, enger Freund der Familie Richard Wagners
- 1856 – Max Uhle, Begründer der Andenarchäologie
- 1860 – Friedrich Naumann, deutscher Politiker und Theologe
- 1863 – Adalbert Czerny, deutscher Kinderarzt
- 1864 – Alexej von Jawlensky, deutsch-russischer Künstler des Expressionismus
- 1864 – Marie Soldat-Roeger, österreichische Violinvirtuosin
- 1865 – Pierre Ernest Weiß, französischer Physiker
- 1867 – Arturo Toscanini, italienischer Dirigent
- 1867 – John Gutzon de la Mothe Borglum, US-amerikanischer Bildhauer
- 1868 – Agnes Karll, Reformerin der deutschen Krankenpflege
- 1871 – Hermann Abert, deutscher Musikgelehrter
- 1881 – Béla Bartók, ungarischer Komponist
- 1882 – Otto Neururer, katholischer Pfarrer
- 1884 – Georges Imbert, Chemiker und Erfinder
- 1885 – Siegfried Handloser, Sohn des Musikdirektors Konstantin
- 1886 – Athenagoras (Patriarch), Patriarch von Konstantinopel
- 1900 – Hans Luckey, baptistischer Theologe
- 1904 – Johann Baptist Gradl, deutscher CDU-Politiker
- 1905 – Adolf Hennecke, deutscher Bergmann
- 1905 – Albrecht Mertz von Quirnheim, deutscher Offizier und Widerstandskämpfer
- 1908 – David Lean, britischer Filmregisseur
- 1908 – Helmut Käutner, deutscher Regisseur
- 1913 - Josef Siedler, baden-württembergischer Politiker
- 1914 – Norman Borlaug, US-amerikanischer Agrarwissenschaftler und Nobelpreisträger
- 1920 – Arthur Wint, jamaikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1921 – Hans Guido Mutke, deutscher Jagdflieger und Luftfahrtmediziner
- 1921 – Simone Signoret, französische Filmdarstellerin
- 1923 – Reimar Lüst, deutscher Astrophysiker und Wissenschaftsmanager
- 1925 – Flannery O'Connor, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1925 – Pierre Boulez, französischer Komponist und Dirigent
- 1928 – James A. Lovell, ehemaliger US-amerikanischer NASA-Astronaut
- 1930 – Erica Pedretti, Schweizer Schriftstellerin
- 1931 – Vytautas Barkauskas, litauischer Komponist
- 1934 – Johnny Burnette, US-amerikanischer Sänger
- 1938 – Daniel Buren, französischer Maler und Bildhauer
- 1938 – Dietrich Stobbe, deutscher SPD-Politiker, Regierender Bürgermeister von Berlin 1977-1981
- 1938 – Hoyt Axton, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1940 – Anita Bryant, US-amerikanische Sängerin
- 1940 – Mina (Sängerin), vollständiger Name lautet Anna Maria Mazzini
- 1941 – Gerd Poppe, Bürgerrechtler und Minister ohne Geschäftsbereich der DDR
- 1941 – Mathias Gnädinger, Schweizer Schauspieler
- 1942 – Aretha Franklin, US-amerikanische Sängerin
- 1942 – Richard O'Brien, britischer Schauspieler, Autor und Komponist
- 1943 – Paul Michael Glaser, US-amerikanischer Schauspieler
- 1944 – Hans-Jürgen Walter, Begründer der Gestalttheoretischen Psychotherapie
- 1946 – Maurice Krafft, bedeutender Vulkanologe
- 1947 – Elton John, britischer Popmusiker
- 1947 – Jack Hall, US-amerikanischer Musiker
- 1947 – John Rowles, neuseeländischer Sänger
- 1951 – Maize Williams, deutsche Sängerin
- 1955 – Wolf Maahn, deutscher Musiker
- 1958 - Brenda Strong, US-amerikanische Schauspielerin
- 1960 – Peter Seisenbacher, Judoka und Olympiateilnehmer Österreichs
- 1960 – Steve Norman, britischer Musiker
- 1962 – Marcia Cross, US-amerikanische Serienschauspielerin
- 1964 – Alexej von Jawlensky, russischer Maler
- 1965 – Frank Ordenewitz, deutscher Fußballspieler
- 1965 – Sarah Jessica Parker, amerikanische Schauspielerin
- 1965 – Stefka Kostadinova, bulgarische Leichtathletin
- 1966 – Jeff Healey, kanadischer Bluesgitarrist
- 1971 – Stacy Dragila, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1973 – Michaela Dorfmeister, österreichische Skirennläuferin
- 1975 – Christoph Nuehlen, deutscher Filmemacher und Sänger
- 1976 – Wladimir Klitschko, ukrainischer Boxer
- 1979 – Muriel Hurtis, französische Leichtathletin
- 1982 – Michael Lammer, Schweizer Tennisspieler
Gestorben
- 1189 – Friedrich (Bedřich), Herzog von Böhmen
- 1223 – Alfons II.,
- 1570 – Johann Walter, deutscher Kantor
- 1623 – Henri de La Tour d'Auvergne, duc de Bouillon, französischer Heerführer, Diplomat und Politiker
- 1640 – Paul Fleming, deutscher Arzt und Schriftsteller
- 1732 – Lucia Filippini, Gründerin der Schwesternkongregation Maestre Pie Filippini
- 1738 – Turlough O'Carolan, irischer Komponist und Harfenspieler
- 1761 – Salomon Kleiner, Architekturzeichner und -stecher
- 1789 – Julie von Voß, Gräfin von Ingenheim
- 1801 – Novalis, deutscher Dichter
- 1818 – Henry Lee, US-amerikanischer Kavallerieoffizier, Generalmajor und Politiker
- 1835 – Friederike Brun, dänische Schriftstellerin
- 1864 – Ivar Fredrik Bredal, dänischer Komponist
- 1867 – Friedlieb Ferdinand Runge, deutscher Chemiker
- 1869 – Albert Methfessel, deutscher Komponist und Dirigent
- 1879 – Georg Friedrich Schömann, deutscher Altphilologe
- 1880 – Ludmilla Assing, deutsche Schriftstellerin
- 1907 – Ernst von Bergmann, Chirurg und Professor der Medizin
- 1914 – Frédéric Mistral, französischer Dichter und Linguist
- 1918 – Claude Debussy, französischer Komponist
- 1919 – Wilhelm Lehmbruck, deutscher Bildhauer
- 1921 – Karl Ernst Osthaus, deutscher Kunstmäzen
- 1925 – Flannery O'Connor, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1929 – Bruno Möhring, deutscher Architekt
- 1940 – Edouard Branly, französischer Physiker und Pionier in der Anfangszeit der Funktechnik
- 1943 – Hans von Tschammer und Osten, Reichssportführer und -kommissar im Deutschen Reich
- 1949 – August Wilhelm von Preußen, preußischer Prinz
- 1951 – Bruno Leddin, deutscher Politiker
- 1951 – Wilhelm Altmann, deutscher Musikhistoriker und Bibliothekar
- 1951 – Zoltán Mechlovits, ungarischer Tischtennis-Weltmeister
- 1954 – Gertrud Bäumer, deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin
- 1954 - Leon Schiller, polnischer Theaterregisseur
- 1955 – Heinrich Hauser, deutscher Schriftsteller und Fotograf
- 1957 – Max Ophüls, deutscher Filmregisseur
- 1961 – Arthur Drewry, britischer Fußball-Funktionär, FIFA-Präsident
- 1973 – Edward Steichen, US-amerikanischer Fotograf
- 1975 – Ibn Abd Faisal Al-Aziz, von 1964 bis 1975 König von Saudi-Arabien
- 1975 – Pancho Barnes, US-amerikanische Stuntpilotin in dem Film „Hells Angels“
- 1976 – Duster Bennett, britischer Musiker
- 1976 – Josef Albers, deutscher Maler, Kunsttheoretiker und -pädagoge
- 1978 – Hanna Ralph, deutsche Schauspielerin
- 1979 – Anton Heiller , österreichischer Organist und Komponist
- 1980 – Milton Erickson, US-amerikanischer Psychiater und Psychotherapeut
- 1980 – Roland Barthes, französischer Literaturkritiker, Schriftsteller, Philosoph
- 1991 – Marcel Lefebvre, katholischer Geistlicher
- 1994 – Max Petitpierre, Schweizer Politiker
- 1995 – James Samuel Coleman, US-amerikanischer Soziologe
- 2003 – Herbert Zangs, deutscher Maler und Objektkünstler
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Fest der Verkündigung des Herrn, Mariä Verkündigung (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox)
- Nationalfeiertage
- Griechenland: "Tag des Aufrufs zum Aufstand gegen die Türken im Jahre 1821"
- Weißrussland: "Tag der Freiheit" (unter Aljaksandr Lukaschenka verboten und inoffiziell gefeiert)
Siehe auch
- 24. März – 26. März
- 25. Februar – 25. April
- Historische Jahrestage – Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel – Wikipedia:Formatvorlage Tag
0325
ja:3月25日
ko:3월 25일
simple:March 25
th:25 มีนาคม
1845
- 14. Januar: Stiftungstag der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin; erste Sitzung am 24. Januar, regelmäßig ab dem 21. Februar alle 14 Tage
- 17. Juni: Ecuador. Staatspräsident Juan José Flores wird gestürzt
- 19. Oktober: Uraufführung der Oper Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg von Richard Wagner in Dresden
- Sir John Franklin bricht mit zwei Schiffen auf, um Nordamerika über den Arktischen Ozean zu umrunden. Niemand kehrte von der Expedition zurück, und lange umgab ein großes Geheimnis die Expedition
- Ausbruch der „Großen Hungersnot“ (Great Famine) in Irland
- George Gabriel Stokes formuliert das parabolische Geschwindigkeitsfeld für viskose Flüssigkeiten (bei ebener Parallelströmung und paralleler Rohrströmung)
- Saint-Vernant führt den Begriff der Binormalen ein
- Johannes von Geissel wird Erzbischof von Köln
- Schlacht bei Inkermann
- Formierung des Sonderbundes der katholischen Kantone der Schweiz
- Texas wird Bundesstaat der USA
Kultur
- 5. Januar: Uraufführung der Oper Kaiser Adolph von Nassau von Heinrich Marschner in Dresden
- 26. März: Uraufführung der Operette Modehandlerskan (Die Putzmacherin) von Franz Berwald am Königlichen Theater in Stockholm
- 9. April: Uraufführung der Oper Der Traum der Christnacht von Ferdinand Hiller in Dresden
- 14. Mai: Uraufführung der Oper The Enchantress von Michael William Balfe im Drury Lane Theatre in London
- Gründung der Glasgow Government School of Design
- 7. Januar: Ludwig III. (Bayern), letzter bayrischer König († 1921)
- 13. Januar: François Félix Tisserand, französischer Astronom († 1896)
- 16. Januar: Charles Dwight Sigsbee, US-amerikanischer Marineoffizier († 1923)
- 19. Januar: Richard Buchta, Afrikaforscher († 1894)
- 30. Januar: José Domingo de Obaldía, zweiter Staatspräsident von Panama († 1910)
- 3. Februar: Ernst von Wildenbruch, deutscher Dichter und Dramatiker († 1909)
- 6. Februar: Ernst Eckstein, deutscher Schriftsteller († 1900)
- 8. Februar: Francis Ysidro Edgeworth, englischer Ökonom († 1926)
- 9. Februar: Ludwig Forrer, Schweizer Politiker († 1921)
- 3. März: Georg Cantor, deutscher Mathematiker († 1918)
- 9. März: Wilhelm Pfeffer, deutscher Botaniker und Pflanzenphysiologe
- 10. März: Alexander III., russischer Zar († 1894)
- 13. März: August Bungert, deutscher Komponist († 1915)
- 24. März: Isidore Strauss, US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker. († 1912)
- 25. März: Adolf von Groß, Finanzverwalter der Bayreuther Festspiele († 1931)
- 27. März: Wilhelm Conrad Röntgen, deutscher Physiker († 1923)
- 9. April: Martin Mangold, Waffenkonstrukteur
- 13. April: Richard Aßmann, Meteorologe († 1918)
- 24. April: Carl Spitteler, Schweizer Dichter und Schriftsteller († 1924)
- 26. April: Jorge Montt Álvarez, chilenischer Offizier und Politiker († 1922)
- 12. Mai: Gabriel Fauré, französischer Komponist († 1924)
- 15. Mai: Ilja Iljitsch Metschnikow, ukrainischer Zoologe, Anatom und Bakteriologe († 1916)
- 22. Mai: Mary Cassatt, US-amerikanische Malerin († 1926)
- 5. Juni: Hermann von Barth, deutscher Bergsteiger († 1876)
- 7. Juni: Leopold Auer, ungarischer Violinist, Violinpädagoge und Dirigent († 1930)
- 18. Juni: Alphonse Laveran, französischer Mediziner und Nobelpreisträger († 1922)
- 1. Juli: Arthur Freiherr von Seckendorff-Gudent, Förster bzw († 1886)
- 8. August: Thomas Koschat, österreichischer Komponist und Chorleiter († 1914)
- 15. August: Walter Crane, britischer Maler († 1915)
- 25. August: Ludwig II., König von Bayern 1886)
- 28. August: Albert Böhler, österreichischer Industrieller († 1899)
- 11. September: Jean-Maurice-Émile Baudot, französischer Ingenieur und Erfinder († 1903)
- 21. September: Ernst August, Kronprinz von Hannover, Prinz von Großbritannien und Irland († 1923)
- 28. September: Cæsar Peter Møller Boeck, norwegischer Dermatologe († 1917)
- 29. September: Joseph Müller, Weihbischof in Köln († 1921)
- 7. Oktober: Marie Heim-Vögtlin, erste Schweizer Ärztin († 1916)
- 7. Oktober: Otto March, deutscher Architekt († 1913)
- 10. Oktober: Anton Jörgen Andersen, norwegischer Komponist († 1926)
- 11. Oktober: Reinhold Kraetke, Reichspostminister
- 7. November: Ottavio Cagiano de Azevedo, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1927)
- 14. November: Ernst Perabo, US-amerikanischer Pianist und Komponist († 1920)
- 15. November: Tina Blau, österreichische Malerin († 1916)
- 25. November: José Maria Eça de Queiroz, portugiesischer Schriftsteller († 1900)
- 8. Dezember: Herbert Allen Gines, britischer Sinologe († 1935)
- 10. Dezember: Wilhelm von Bode, Kunsthistoriker und Museeumsdirektor († 1929)
- 17. Dezember: Hermann Zimmermann, deutscher Bauingenieur († 1935)
- 23. Dezember: Gustave Ador, Schweizer Politiker († 1928)
- 24. Dezember: Georg I. (Griechenland), König von Griechenland († 1913)
- 5. Januar: Louis-Léopold Boilly, französischer Maler und Lithograph ( - 1761)
- 20. Januar: Eduard von Raczynski, Polnischer Adliger, Gründer der Raczynski-Bibliothek ( - 1786)
- 28. Februar: Bernhard Sökeland, Philologe und Historiker ( - 1797)
- 4. April: Friedrich Adolf Krummacher, reformierter Theologe ( - 1767)
- 5. April: Friederike Ellmenreich, deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin ( - 1775)
- 18. April: Nicolas Theodore de Saussure, Schweizer Naturforscher ( - 1767)
- 23. April: Johann Rudolf Czernin, österreichischer Verwaltungsbeamter ( - 1757)
- 2. Mai: August Friedrich Pauly, Philologe ( - 1796)
- 2. Mai: Guillaume de Vaudoncourt, französischer General und Kriegshistoriker ( - 1772)
- 12. Mai: August Wilhelm Schlegel, deutscher Literaturhistoriker, Orientalist und Philosoph ( - 1767)
- 12. Mai: Schlegel, deutscher Philosoph ( - 1767)
- 14. Mai: Philipp Jakob Siebenpfeiffer, politischer Publizist ( - 1789)
- 15. Mai: Christian Krafft, deutscher Theologe, Vertreter der Föderaltheologie ( - 1784)
- 26. Mai: Jónas Hallgrímsson, isländischer Poet und Naturwissenschaftler ( - 1807)
- 8. Juni: Andrew Jackson, 7. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ( - 1767)
- 12. Juli: Ludwig Persius, Architekt ( - 1803)
- 17. Juli: Charles Grey, 2. Earl Grey, britischer Staatsmann ( - 1764)
- 18. Juli: Giovanni Salucci, italienischer Architekt ( - 1769)
- 1. August: Conrad Daniel Graf von Blücher-Altona, Oberpräsident von Altona ( - 1764)
- 2. September: Bernardino Rivadavia, argentinischer Staatsmann und erster Präsident ( - 1780)
- 4. Oktober: Clemens Wenzeslaus Coudray, Architekt und Oberbaudirektor ( - 1775)
- 12. Oktober: Elizabeth Fry, britische Reformerin des Gefängniswesens ( - 1780)
- 19. Oktober: Clemens August Droste zu Vischering, Erzbischof des Erzbistums Köln ( - 1773)
- 27. Oktober: Jean Peltier, französischer Physiker ( - 1785)
- 30. November: Nils Gabriel Sefström, schwedischer Chemiker und Mineraloge ( - 1787)
- 2. Dezember: Simon Mayr, Komponist der italienischen Oper ( - 1763)
- 25. Dezember: Wilhelm Friedrich Ernst Bach, deutscher Komponist ( - 1759)
ko:1845년
simple:1845
Bamberg
Bamberg ist eine kreisfreie Stadt in Franken (Freistaat Bayern) und gleichzeitig Sitz des Landkreises Bamberg im Regierungsbezirk Oberfranken. Bamberg ist Universitäts-, Erzbistums-, Bier- und Verwaltungsstadt.
Die sehenswerte Altstadt ist als größter unversehrt erhaltener historischer Stadtkern in Deutschland seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen.
Bamberg hat sich in der bayerischen Vorauswahl um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 nicht durchsetzen können.
Geografie
Die altehrwürdige fränkische Kaiser- und Bischofsstadt erstreckt sich über die fruchtbare Talaue der hier in zwei Armen geteilten Regnitz, die 7 km nördlich des Stadtzentrums in den Main mündet.
Geschichte
Main
Im Jahre 902 wurde zum ersten Mal ein "Castrum Babenberch" auf dem heutigen Domberg genannt. Es gehörte dem ostfränkischen Geschlecht der Babenberger, die das Lehen 903 in einer blutigen Fehde mit den rheinfränkischen Konradinern verloren. Bei dieser Fehde starben die letzten Babenberger, zwei Brüder. Die Besitzungen fielen an den König und blieben bis 973 Königsgut. Kaiser Otto II. schenkte das Castrum seinem Vetter, dem Herzog von Bayern, Heinrich dem Zänker.
1007 erfolgte die Gründung des Bistums durch Kaiser Heinrich II., dem Sohn Heinrichs des Zänkers und im gleichen Jahr ließ er den ersten Dom errichten, der aber zweimal abbrannte und durch den heutigen (aus dem 13. Jahrhundert) ersetzt wurde. Ein Aufstand der Bürger im 16. Jahrhundert gegen die fürstbischöfliche Macht blieb erfolglos. Unter den Fürstbischöfen Lothar Franz und Friedrich Carl von Schönborn erlebte die Stadt eine hohe kulturelle barocke Blüte.
barock
Im Dreißigjährigen Krieg litt die Stadt sehr durch die Schweden, im Siebenjährigen Krieg durch die Preußen und im 19. Jahrhundert durch französische Truppen.
19. Jahrhundert
Stadt und Stift wurden im Frieden von Lunéville dem Kurfürstentum Bayern als Kompensation für den Verlust der Pfalz an Frankreich in Aussicht gestellt. Noch vor der endgültigen Fixierung im Reichsdeputationshauptschluss begann Bayern am 2. September 1802 das Territorium des Hochstifts militärisch zu besetzen und erklärte das Gebiet am 29. November endgültig zu einer bayerischen Provinz. Fürstbischof Franz von Buseck trat zurück und besiegelte damit das Ende der Selbständigkeit Bambergs.
Am 25. und 26. Mai 1854 hielten acht deutsche Mittelstaaten (Bayern, Sachsen, Hannover, Württemberg, Baden, Kurhessen, Hessen-Darmstadt und Nassau) in Bamberg eine Konferenz hinsichtlich ihrer Stellung zu den beiden Großmächten Österreich und Preußen in der orientalischen Angelegenheit ab.
Bamberg wurde in den letzten Jahrzehnten von Bayreuth als größte oberfränkische Stadt abgelöst.
Geschichte als Universitätsstadt
Bayreuth
Die 1647 gegründete Universität wurde 1803 aufgehoben, bestand aber weiter als "Philosophisch-Theologische Hochschule". Erweitert durch alle universitären Fakultäten nahm sie im Wintersemester 1946/47 den Lehrbetrieb auf in der Hoffnung, sich zur 4. bayerischen Landesuniversität entwickeln zu können. Energischer Initiator war der Rektor Adam Krafft. Er berief namhafte Professoren, die bisher in Königsberg oder Breslau gelehrt hatten oder Richter vom Reichsgericht Leipzig. Viele der aus dem Krieg heimgekommenen Soldaten begannen hier ihr Studium, das von Semester zu Semester erweitert wurde. Juristen z. B. konnten hier bis zum Ersten Staatsexamen studieren, das erstmals im Sommer 1950 in den Räumen des OLG Bamberg abgenommen wurde. Die Ausbaupläne zerschlugen sich dann, Regensburg wurde die 4. bayerische Landesuniversität. 1972 als Gesamthochschule wiedergegründet und 1979 zur Universität erhoben. Die nach ihren Gründern benannte Otto-Friedrich-Universität Bamberg beherbergt geistes- und sozialwissenschaftliche Fakultäten sowie eine Fakultät für "Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik".
Die wichtigsten Bamberger Bischöfe
(siehe Gesamtliste unter Liste der Erzbischöfe von Bamberg)
- Der 1. Bischof von Bamberg war Eberhard, der Kanzler Heinrichs II. (1007-1040).
- Der 2. Bischof von Bamberg, Suidger, wurde dem Willen Kaiser Heinrichs III. entsprechend am 24. Dezember 1046 von der römischen Geistlichkeit und dem Volk von Rom zum Papst gewählt. Er nahm den Namen Klemens II. an. Schon am 9. Oktober 1047 starb er. Seinem Willen entsprechend wurde er in seinem geliebten Bamberg beigesetzt. Er ist der einzige Papst, der nördlich der Alpen, im Bamberger Dom, begraben ist.
- Bischof Gunther (1057-1065) stammte aus der Kanzlei Heinrichs III. und spielt ein gewichtige Rolle in der deutschen Literaturgeschichte (Ezzo (Dichter), Heldenepik).
- Der 6. Bischof, Hermann, beförderte die Stiftung der Benediktinerabtei Banz durch die Gräfin Alberada (1071), gründete 1073 das Augustinerstift St. Jakob zu Bamberg, wurde später wegen Simonie und Verschwendung beim Papst angeklagt und 1075 abgesetzt.
- Sein Nachfolger Rupert (gestorben 1102) wurde, weil er sich 1076 auf der Reichsversammlung zu Worms gegen Papst Gregor VII. erklärte, mit dem Bann belegt, später aber losgesprochen und wieder eingesetzt.
- Der 8. Bischof, Otto II. von Mistelbach, wurde der berühmte "Apostel der Pommern" 1124, starb 1139 und wurde 1189 heilig gesprochen.
1189
Von nun an wurden die Bischöfe vom Domkapitel gewählt, obgleich die Kaiser bis 1398 das Ernennungsrecht beanspruchten.
- Der 15. Bischof, Graf Ekbert von Andechs (1203-1237), war Gegner König Philipps und kam 1208 in Verdacht, mit Otto VIII. von Wittelsbach bei der Ermordung Philipps einverstanden gewesen zu sein. Er flüchtete sich zu seinem Schwager, König Andreas von Ungarn, wurde seiner bischöflichen Würde entsetzt, geächtet und erst 1214 wieder eingesetzt.
- Sein zweiter Nachfolger, Poppo, Sohn des Markgrafen Berchtold III. von Istrien, wurde 1242 wegen Vergeudung der Kirchengüter und anderer Vergehen vom Kaiser Friedrich II. entsetzt.
- Der 18. Bischof, Heinrich von Schmiedefeld (1242-1258), erlangte zuerst besondere Hoheitsrechte und von Kaiser Friedrich II. den Titel eines Fürstbischofs.
- Der 30. Bischof, Lambert von Brunn (1374 bis 1398), Kanzler Kaisers Karls IV., führte neue Abgaben ein, namentlich den Bierpfennig, der noch nach Jahrhunderten der Lambertiner hieß.
- Friedrich von Aufseß (1421-1431) legte teils wegen des Hussitenkriegs, teils wegen der Begünstigung der Bamberger Bürger durch Kaiser Sigismund 1431 die Regierung nieder und starb 1440.
- Philipp, Graf von Henneberg (1475-1487), vertrieb die Juden aus Bamberg und sammelte große Schätze, die seinem Nachfolger
- Heinrich III., Groß von Trockau (1487-1501), in seinen Kämpfen gegen den Markgrafen Kasimir von Brandenburg sehr zu statten kamen.
- Der 39. Bischof, Georg III., Erbschenk von Limburg (1505-1522), ließ 1507 durch Johann von Schwarzenberg die berühmte Bamberger Halsgerichtsordnung herausgeben, war vertrauter Ratgeber des Kaisers Maximilian I., besonders 1518 auf dem Reichstag zu Augsburg, korrespondierte mit berühmten Gelehrten und selbst mit Martin Luther und verbot die Bekanntmachung der päpstlichen Bulle gegen Letzteren.
päpstlichen Bulle
- Der 46. Bischof, Ernst von Mengersdorf (1583-1591), gründete 1586 das ernestinische Priesterhaus und das Gymnasium illustre und erbaute das Residenzschloss Geyerswörth.
- Johann Gottfried von Aschhausen (1609-1622) rief 1610 die Jesuiten nach Bamberg, verfolgte die Protestanten und wurde 1612 Fürstbischof von Würzburg.
- Johann Georg II., Fuchs von Dornheim (1623-1633), verfolgte die Protestanten und floh 1631 vor den Schweden nach Kärnten, wo er starb. - Auch Franz von Hatzfeld (1633-1642), zugleich Fürstbischof von Würzburg, musste flüchten; Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar bemächtigte sich des Landes und wollte aus den beiden Fürstentümern Bamberg und Würzburg ein Herzogtum Franken bilden, was sein früher Tod vereitelte.
- Melchior Otto, Voit von Salzburg (1642-1653), verwandelte 1648 das Gymnasium illustre in eine Universität, die heutige Otto-Friedrich-Universität.
- Lothar Franz, Graf von Schönborn (1693-1729), zugleich Koadjutor und Erzbischof von Mainz, leistete in den Kriegen jener Zeit Österreich wichtige Dienste gegen Frankreich, erbaute von 1702 an die jetzige Residenz zu Bamberg, 1711-1719 die Schlösser Pommersfelden und Gaibach und versah dieselben mit Gemäldegalerien.
- Friedrich Carl, Graf von Schönborn (1729-1746), zugleich Fürstbischof von Würzburg, gab der Universität 1735 eine medizinische und juristische Fakultät.
- Der letzte Fürstbischof von Bamberg, Christoph Franz von Buseck (1795-1805), floh 1796 vor den Franzosen nach Prag und 1799 nach Saalfeld. Nach seiner zweiten Rückkehr ließ er (1800) seinen Neffen, den
- Fürstbischof Georg Karl von Fechenbach zu Wg, zum Koadjutor und Nachfolger bestellen. Aber schon 1802 wurde das Hochstift säkularisiert und dem Kurfürsten von Bayern übergeben.
Infolge des Konkordats von 1817 trat später an die Stelle des ehemaligen Bischofs von Bamberg ein Erzbischof, dessen Diözese den nördlichen Teil von Bayern umfasste, und welchem die Bischöfe von Würzburg, Eichstätt und Speyer untergeordnet waren.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bayern
Bayern
Bayern
Bayern
Bayern
Theater
- E.T.A.-Hoffmann-Theater
- Chapeau Claque
- Brentano-Theater
- Bamberger Marionettentheater Loose
Museen
- Historisches Museum, Domplatz 7
- Stadtgalerie Villa Dessauer, Hainstraße 4 a
- Sammlung Ludwig, Obere Brücke 4
- Neue Residenz mit Staatsgalerie
- Bamberger Krippenmuseum
- Fränkisches Brauereimuseum
- Diözesanmuseum
- E.T.A.-Hoffmann-Haus
- Feuerwehrmuseum
- Gärtner- und Häckermuseum
- Missionsmuseum, Missionshaus Bug
- Museum der Kommunikations- und Bürogeschichte
- Museum für Frühislamische Kunst
- Naturkunde-Museum
- Polizeigeschichtliche Sammlung Bayern
Bibliotheken
- Staatsbibliothek Bamberg mit einer Sammlung von über 1000 mittelalterlichen Handschriften, darunter die Bamberger Apokalypse
- Universitätsbibliothek Bamberg
- Stadtbücherei Bamberg
Archive
- Staatsarchiv Bamberg
- Stadtarchiv Bamberg
- Archiv des Erzbistums Bamberg
Musik
- Bamberger Symphoniker
- Jazzclub Bamberg e.V.
- Konzert- und Kongresshalle
- Internationales Künstlerhaus Villa Concordia
Bauwerke
Tausend Jahre Baukunst prägen das schöne und unverwechselbare Stadtbild. Bamberg wurde wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. Die gesamte Altstadt Bambergs bietet ein einzigartiges Bild. Überragt vom Kaiserdom stellt die Stadt ein denkmalgeschütztes Ensemble-Kunstwerk zwischen Mittelalter und bürgerlichem Barock dar.
1993 wurde die Altstadt in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. In der Begründung heißt es, Bamberg repräsentiert in einzigartiger Weise die auf einer Grundstruktur des Frühmittelalters entwickelte mitteleuropäische Stadt.
Das in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommene Areal umfasst die drei historischen Stadtzentren, Berg,- Insel-, und Gärtnerstadt mit einer Gesamtfläche von circa 140 ha.
Umfangreiche Aktivitäten im Bereich der Denkmalpflege haben zu einem guten Restaurierungszustand geführt.
Liste der Sehenswürdigeiten:
- Bamberger Dom (von 1211-1237 neu erbaut), mit Bamberger Reiter
- Neue Residenz (1695-1704), Hauptwerk von Johann Leonhard Dientzenhofer
- Alte Hofhaltung (1571-1576), ehem. bischöfliche Verwaltung
- Altes Rathaus (ein Wahrzeichen der Stadt)
- Böttingerhaus
- Obere Pfarre (gotische Pfarrkirche mit dem Gemälde der Himmelfahrt Mariens von Jacopo Tintoretto
- Sankt Gangolf (älteste Pfarrkirche)
- Sankt Martin (1686-1691, Gebrüder Dientzenhofer)
- ehemaliges Kloster Sankt Michael (mit Brauereimuseum)
- Fischerviertel 'Klein Venedig'
- Altenburg (erstmalig 1109 erwähnt, ehemalige Residenz der Bamberger Fürstbischöfe)
- Tahara-Haus des jüdischen Friedhofs; erbaut 1890; saniert 1993 - 1997
Darüber hinaus gibt es weit über 1000 Einzeldenkmäler.
Parks
- Stadtpark Hain
Sport
Bamberg ist Deutscher Basketball-Meister 2005 und Vizemeister 1993 2003 und 2004, ebenso Deutscher Pokalsieger im Basketball 1992 sowie deutscher Vizemeister im Unterwasser Rugby 2004.
Der SKC Victoria ist 8-facher deutscher Meister im Kegeln der Männer, 5-mal Pokalsieger des DKBC, 4-mal Weltpokalsieger, 3-mal Europapokalsieger und 2-mal Championsleaguesieger. Die Damen der SKC Victoria sind 4-mal deutscher Meister, 2-mal Pokalsieger, 1-mal Europapokalsieger, 2-mal Weltpokalsieger und 2-mal Championsleaguesieger.
Die Schachspieler vom SC 1868 Bamberg waren 3-mal Deutscher Meister (1966, 1976, 1977) und einmal Deutscher Pokalsieger (1983/84).
Vereine
- Bamberger Rudergesellschaft BRG (Rudern)
- BRK-Bereitschaft Bamberg 3 Sanitätsdienst
- BRK-Wasserwacht Ortsgruppe Bamberg (Wasserrettung)
- GHP Bamberg (Basketball)
- LG Bamberg (Leichtathletik)
- 1. FC 01 Bamberg (Fußball)
- Bamberger Faltboot-Club (Kajak, Kanadier, Faltboot, Kanusport, Wildwasser)
- Malteser Bamberg (Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, ...)
- Postsportverein 1928 e.V. (verschiedene Sportarten]
- SC 1868 Bamberg e.V. (Schach)
- SG Bamberg (Schwimmen)
- Schwimmverein Bamberg e.V. (Schwimmen)
- WSV Neptun Bamberg e.V. (Schwimmen)
- SKC Victoria 1947 Bamberg e.V. (Kegeln)
- Tauchclub Bamberg (Tauchen)
- Unterwasserrugby Team Bamberg (Unterwasser Rugby)
- Aikikai Bamberg e.V. (Aikido)
Regelmäßige Veranstaltungen
- Juni: Hegel-Woche
- Ende Juni/Juli: Calderón-Festspiele (Freilichtaufführungen des E.T.A.-Hoffmann-Theaters), Alte Hofhaltung
- Juli: Altstadtfest der Otto-Friedrich-Universität am ersten Freitag im Juli
- Juli/August: Bamberger Antiquitätenwoche
- August: Sandkirchweih (fränk.: Sandkerwa) am letzten vollen Wochenende im August
- 1. Advent – 6. Januar: Bamberger Krippenweg
- Alle ungeraden Jahre im Mai: Weltkulturerbelauf mit ca. 10.000 Teilnehmern
Kulinarische Spezialitäten
Bier
Sandkerwa
In der Bierstadt Bamberg gibt es heute noch neun traditionelle, eigenständige Privatbrauereien und eine Gasthausbrauerei (Ambräusianum), die für eine einzigartige Biervielfalt sorgen (siehe auch oberfränkische Brauereien). Eine besondere Spezialität ist dabei das Bamberger Rauchbier, das von den beiden Brauereien Spezial und Schlenkerla gebraut wird und seinen rauchigen Geschmack durch die Verwendung von geräuchertem Malz erhält.
Schlenkerla
Im Jahre 1907 gab es in Bamberg den so genannten Bierkrieg, bei dem durch einen Boykott der Bevölkerung die Brauereien dazu gezwungen wurden die Bierpreiserhöhung von 10 auf 11 Pfennig wieder rückgängig zu machen.
Infrastruktur
Verkehr
Das wirtschaftlich stärkste Zentrum Oberfrankens (hoher Dienstleistungsanteil) ist auch das größte Tourismuszentrum in Oberfranken. Bamberg ist mit einem Binnenhafen am Main-Donau-Kanal (Regnitz), zwei Autobahnen (A 70/E48 und A 73) und einem ICE-Bahnhof ins Verkehrsnetz eingebunden.
Schienenverkehr
Im Fernverkehr liegt Bamberg an der Nord-Süd-Strecke Leipzig - Nürnberg und wird sowohl von ICE- als auch von EC/IC-Zügen angefahren.
Drei wichtige Nahverkehrsstrecken berühren Bamberg:
- KBS 810 Bamberg - Schweinfurt - Würzburg
- KBS 820 Nürnberg - Bamberg - Lichtenfels
- KBS 826 Bamberg - Ebern
Ebern
Autobahnen
- A 70 AD Schweinfurt (A 7) - Bamberg - AD Bayreuth/Kulmbach (A 9)
- A 73 AD Suhl (A 71) - AK Bamberg - AD Nürnberg-Feucht (A 9)
Bundesstraßen
- B 4 Bad Bramstedt - Bamberg - Nürnberg
- B 22 Rottendorf - Bamberg - Cham
- B 26 Riedstadt bei Groß-Gerau - Bamberg
- B 173 Bamberg - Dresden
- B 505 Bamberg - Höchstadt #
- Main-Donau-Kanal
Flugplatz
- Flugplatz Bamberg-Breitenau
Wirtschaft
Bamberg ist Teil der Bierregion Franken, die mit über 300 Brauereien die höchste Brauereiendichte weltweit aufweist (eine Brauerei je 5.500 Einwohner). Gleichzeitig liegt es auf der Grenze zwischen Wein- und Bierfranken.
- Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte: 47.700
Franken
Franken
Bildung
- Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Studierende: 8.300)
Gymnasien
#Franz-Ludwig-Gymnasium
#E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium
#Clavius-Gymnasium
#Institut der englischen Fräulein
#Eichendorff-Gymnasium
#Dientzenhofer-Gymnasium
#Kaiser-Heinrich-Gymnasium
#Theresianum
Sonstige Schulen
- 2 Realschulen, 1 Wirtschaftschule, Volks- und Förderschulen
- 5 Berufliche Schulen
- 10 Privatschulen
- Volkshochschule Bamberg
- Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz)
- Erzbischöfliches Abendgymnasium für Berufstätige
- KEB - Katholische Erwachsenenbildung in der Stadt Bamberg e. V.
- 9 Berufliche Weiterbildungs- und Qualifizierungsstellen
- Städtische Musikschule
Bibliotheken
- Stadtbücherei
- Stadtarchiv
- Staatsbibliothek Bamberg
Internate
- Aufseesianum: Es wurde vom Domkapitular Freiherr Jodocus Bernhard von Aufsees gestiftet. Hier wurde 1973 der Roman Das fliegende Klassenzimmer von Erich Kästner verfilmt.
- Institut der englischen Fräulein
- Ottonianum
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Annette von Aretin, erste Fernsehansagerin des Bayerischen Rundfunks
- Hans Bayerlein, deutscher Maler und Zeichner
- Will Berthold, deutscher Schriftsteller und Sachbuchautor
- Theodor Boveri, deutscher Biologe
- Walter Boveri, Industrieller, Gründer von Brown, Boveri & Cie (BBC)
- Joachim Camerarius d. Ä., deutscher Humanist, Universalgelehrter und Dichter
- Christophorus Clavius, Mathematiker und Jesuitenpater
- Karlheinz Deschner, deutscher Schriftsteller und Religionskritiker
- Ignaz Döllinger, deutscher Mediziner
- Ignaz von Döllinger, bedeutender katholischer Theologe und Kirchenhistoriker
- Hans Ehard, deutscher Jurist und Politiker
- Michael Fahres, deutscher Komponist
- Bernd Feustel, deutscher Schachspieler
- Heinrich Finck, deutscher Kapellmeister und Komponist
- Hippolyt Poschinger von Frauenau, bayerischer Unternehmer, Forstwirt und Politiker
- Franz Froschmaier, deutscher Politiker
- Thomas Gottschalk, deutscher Moderator
- Adolf von Groß, Mäzen Richard Wagners, Finanzverwalter der Bayreuther Festspiele
- Karl Höller, deutscher Komponist
- Joachim Jacob, deutscher Datenschutzexperte
- Tanja Kinkel, deutsche Schriftstellerin
- Konrad III. (HRR), römisch-deutscher König, König von Italien und König von Burgund
- Max Joseph in Bayern, eigentlich Herzog Maximilian Joseph in Bayern ( - 4. Dezember 1808, † 15. November 1888), Förderer der bayerischen Volksmusik im 19. Jahrhundert
- Hans Pleydenwurff, deutscher Maler
- Clemens von Podewils, deutscher Journalist und Schriftsteller
- Sophie Dorothee von Podewils, deutsche Erzählerin und Lyrikerin
- Johann Lukas Schönlein, deutscher Arzt
- Berthold Maria Graf Schenk von Stauffenberg, deutscher Bundeswehroffizier
- August von Wassermann, deutscher Immunologe und Bakteriologe
- Oscar Wassermann, deutscher Bankier und Wirtschaftsfachmann, 1869-1934, aus alteingessesener Bankiersfamilie (Privatbank Wassermann mit Stammhaus in Bamberg), seit 1912 bei der Deutschen Bank, dort 1923 - 1933 Vorstandsprecher
Weitere Persönlichkeiten
- Johannes Junius ( - 1573 in Niederwehbach), Bürgermeister 1614, 1617, 1621, 1624-1628, Ratsherr 1608-1613, 1615-1616, 1618-1620, 1622-1623 wurde im August 1628 auf dem Scheiterhaufen verbrannt, nachdem er in einem verzweifelten Brief (Junius-Brief vom 28. Juli 1628) seine Unschuld beteuert hatte - nach tagelanger Folter bekannte auch er weitere Hexenmeister.
- Georg Wilhelm Friedrich Hegel arbeitete als Zeitungsredakteur in Bamberg und veröffentlichte hier die Phänomenologie des Geistes,
- E. T. A. Hoffmann war im 19. Jahrhundert am Hoftheater als Kapellmeister tätig,
- Thomas Dehler (1897-1967), liberaler Politiker, ab 1926 Rechtsanwalt in Bamberg, 1945 Landrat, später Generalstaatsanwalt, 1947 Oberlandesgerichtspräsident
- Wilhelm Emil Messerschmitt (1898-1978), deutscher Flugzeugkonstrukteur. Er gründete die "Flugzeugbau Messerschmitt GmbH" in Bamberg.
- Ida Noddack-Tacke, Chemikerin und Mitentdeckerin des Elements Rhenium, arbeitete ab 1956 am Staatlichen Forschungsinstitut für Geochemie, dem heutigen Internationalem Künsterhaus Villa Concordia.
- Hans Wollschläger, Schriftsteller, lebte und arbeitete viele Jahre in Bamberg.
- Paul Maar, Kinderbuch- und Theaterautor, lebt in Bamberg.
- Helmut Pfleger, bekannter Schachspieler und Buchautor, ehem. Spieler des SC 1868 Bamberg
Siehe auch
- Landkreis Bamberg
- Erzbistum Bamberg
Andere Orte mit dem Namen Bamberg
- Bamberg (South Carolina)
- Neu-Bamberg
Personen mit Namen Bamberg
- Georg Bamberg, MdB 1980 bis 1990
- Eckbert von Bamberg, Bischof von Bamberg 1203 bis 1237
- Otto von Bamberg, heilig gesprochener ehemaliger Bischof von Bamberg
Personen mit Namen Bamberger, siehe Bamberger.
Sonstiges mit dem Namen Bamberg
- Bamberg (Marskrater)
Literatur
- Wolfgang Wußmann: Bamberg-Lexikon, Bamberg 1996 ISBN 3-928591-38-x
- Robert Suckale u. a. (Hsg.): Bamberg. Ein Führer zur Kunstgeschichte der Stadt für Bamberger und Zugereiste, Bamberg 1993 ISBN 3-926946-03-2
- Karin Dengler-Schreiber: Bamberg für alte und neue Freunde. Ein Führer durch die Stadt, Bamberg 2002 ISBN 3-89889-014-7
Weblinks
- [http://www.bamberg.info Touristisch orientierte Infoseite]
- [http://www.veranstaltungskalender-bamberg.de/ Offizieller Veranstaltungskalender]
- [http://www.erzbistum-bamberg.de/ Erzbistum Bamberg]
- [http://www.bamberga.de/ Projektseite des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums (Lateinische Inschriften, Chronogramme, Gedenktafeln, Epithaphe)]
- [http://www.apfelweibla.de/ Denkmalseite des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums ]
- [http://www.abseits.de/bambergtouristen.htm Tourismus]
- [http://www.fraenkische-nacht.de Fränkische Nacht - Das Stadtmagazin für Bamberg]
-
- [http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/vaterland/content/orte/Bamberg.shtml Bamberg: Denkmale und Gedenktafeln bayerisch-jüdischer Soldaten (Haus der Bayerischen Geschichte)]
Kategorie:Ort in Bayern
Kategorie:Weltkulturerbe in Deutschland
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ja:バンベルク
1931
Politik
- 1. Januar: Die NSDAP-Reichsleitung zieht um in das Braune Haus in München
- 1. Januar: Heinrich Häberlin wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: Sturz von Präsident Florencio Harmodio Arosemana in Panama
- 18. September: Japan besetzt die Mandschurei
- 21. September: Großbritannien verlässt den Goldstandard, das Pfund Sterling wird freie Währung
- 18. Oktober: Adolf Hitler demonstriert mit einem Massenaufmarsch von 100.000 Mann in Braunschweig
Wirtschaft
- 1931/1932: Die Wirtschaftskrise in Deutschland erreicht ihren Höhepunkt. Es gibt 70.000 Konkurse und 6 Millionen Arbeitslose
- 1. Januar: Die Schweizer Luftfahrtgesellschaft Swissair wird durch Fusion zweier anderer Luftfahrtgesellschaften gegründet
- 18. März: Der erste Elektrorasierer kommt auf den Markt
- 13. Juli: Die Zahlungsunfähigkeit der Darmstädter und Nationalbank verursacht eine Bankenkrise, der anschließend mehrere kleine Banken zum Opfer fallen
Wissenschaft
- Ernest Orlando Lawrence entwickelt in Berkeley das Zyklotron und legt damit die Grundlage für moderne Hochenergiephysik
- Baron Manfred von Ardenne führt auf der Funkausstellung Berlin das erste vollelektronische Fernsehen vor
Kultur
- 17. Mai: Uraufführung der Oper Die Mutter von Alois Hába in München
- 30. Mai: Uraufführung der Operette La Belle de Moudon von Arthur Honegger am Théâtre du Jorat in Mézières
- 24. Juli: Uraufführung der Operette Die Blume von Hawaii von Paul Abraham im Neuen Theater in Leipzig
- 13. November: Uraufführung der Oper Friedemann Bach von Paul Graener in Schwerin
- 8. Dezember: Uraufführung der Oper The Christmas Rose von Frank Bridge in London
- 26. Dezember: Uraufführung des Musicals Of Thee I sing von George Gershwin am Majestic Theatre in New York
- Gründung des Whitney Museum of American Art
- Das Home Insurance Building, der erste „Wolkenkratzer“ der Welt wird abgerissen
Katastrophen
- 31. März: Erdbeben der Stärke 5,6 in Nicaragua, rund 2.400 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Deutscher Meister: Hertha BSC
- 3. Januar: Werner Buschmann, Minister für Leichtindustrie der DDR
- 5. Januar: Alfred Brendel, österreichischer Pianist
- 6. Januar: Capucine, französische Schauspielerin († 1990)
- 6. Januar: E. L. Doctorow, US-amerikanischer Autor und Herausgeber
- 8. Januar: Bill Graham, US-amerikanischer Impresario († 1991)
- 9. Januar: Algis Budrys, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 11. Januar: Gerhard Weiser, deutscher Politiker († 2003)
- 13. Januar: Ian Hendry, englischer Schauspieler († 1984)
- 14. Januar: Yves Berger, französischer Schriftsteller († 2004)
- 15. Januar: Derek Meddings, US-amerikanischer Spezialist für Spezialeffekte und Modelle († 1995)
- 16. Januar: Johannes Rau, Ministerpräsident von NRW und deutscher Bundespräsident
- 17. Januar: James Earl Jones, afro-amerikanischer Schauspieler
- 17. Januar: Nikolai von Michalewsky, deutscher Schriftsteller († 2000)
- 17. Januar: Lolita (Sängerin), österreichische Sängerin
- 17. Januar: Douglas Wilder, US-amerikanischer Politiker
- 19. Januar: Ingrid Andree, deutsche Schauspielerin
- 19. Januar: Richard Lester, US-amerikanischer Filmregisseur, Produzent und Autor
- 20. Januar: Günther Maleuda, deutscher Politiker, Parteivorsitzender der DBD
- 20. Januar: David M. Lee, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 21. Januar: Anatol Herzfeld, deutscher Bildhauer
- 22. Januar: Sam Cooke, US-amerikanischer Sänger († 1964)
- 24. Januar: Lars Valter Hörmander, schwedischer Mathematiker und Fields-Medaillenträger
- 25. Januar: Günter Biermann, deutscher Politiker und MdB († 1997)
- 26. Januar: Bernard Panafieu, Erzbischof von Marseille und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 27. Januar: Mordecai Richler, kanadischer Schriftsteller († 2001)
- 29. Januar: Gert Hofmann, deutscher Schriftsteller († 1993)
- 29. Januar: Ferenc Mádl, ungarischer Jurist und seit dem 4. August 2000 Staatspräsident ungarns
- 31. Januar: Hansjörg Felmy, deutscher Theater- und Filmschauspieler
- 1. Februar: Iajuddin Ahmed, bengalischer Politiker und seit 2002 Staatsoberhaupt Bangladeschs
- 1. Februar: Friedrich Voss, deutscher Politiker
- 1. Februar: Boris Nikolajewitsch Jelzin, russischer Politiker und Staatspräsident
- 1. Februar: Madeleine Berthod, Schweizer Skirennläuferin
- 2. Februar: Hans Rampf (Sportler), ehem. deutscher Eishockey-Spieler und Bundestrainer
- 4. Februar: Isabel Martínez de Perón, Präsidentin von Argentinien
- 6. Februar: Heinz Kahlau, deutscher Dichter, Dramatiker sowie Verfasser von Drehbüchern und Kinderbüchern
- 6. Februar: Ricardo Vidal, Erzbischof von Cebu und Kardinal
- 6. Februar: Rip Torn, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Februar: Holger Börner, Ministerpräsident von Hessen
- 8. Februar: James Dean, US-amerikanischer FilmSchauspieler († 1955)
- 9. Februar: Imanuel Geiss, deutscher Historiker
- 9. Februar: Josef Masopust, ehemaliger tschechoslowakischer Fußballspieler
- 9. Februar: Philipp Harnoncourt, katholische Theologe und Priester
- 9. Februar: Thomas Bernhard, österreichischer Schriftsteller († 1989)
- 14. Februar: Brian Kelly, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler († 2005)
- 15. Februar: Claire Bloom, britische Schauspielerin
- 16. Februar: Ken Takakura, japanischer Schauspieler
- 16. Februar: Alfred Kolleritsch, österreichischer Schriftsteller und Lyriker
- 18. Februar: Margarete Müller, deutsche Politikerin
- 18. Februar: Toni Morrison, US-amerikanische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin
- 19. Februar: Camillo Ruini, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 20. Februar: John Willard Milnor, US-amerikanischer Professor für Mathematik
- 22. Februar: Georg Brühl, autodidaktischer Kunstwissenschaftler, Publizist und umstrittener Kunstsammler
- 23. Februar: Carl Ewen, deutscher Politiker und MdB
- 23. Februar: Gustav-Adolf Schur, deutscher Radrennfahrer und Politiker
- 23. Februar: Tom Wesselmann, Maler († 2004)
- 24. Februar: Uri Orlev, israelischer Kinderbuchautor
- 26. Februar: Francisco Kröpfl, argentinischer Komponist
- 28. Februar: Gustav Ginzel, Buchautor
- 28. Februar: Dean Smith, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 2. März: Ottokar Uhl, österreichischer Architekt
- 2. März: Michail Sergejewitsch Gorbatschow, Generalsekretär des ZK der KPdSU in der Sowjetunion
- 4. März: William Henry Keeler, Erzbischof von Baltimore und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 5. März: Barry Tuckwell, australischer Hornist und Dirigent
- 8. März: Heinz Mack, deutscher Künstler und Experimentator im Spektrum des Farblichts
- 8. März: Neil Postman, US-amerikanischer Medienwissenschaftler und -kritiker († 2003)
- 11. März: Rupert Murdoch, international agierender Medienunternehmer
- 12. März: François Rabbath, US-amerikanischer Komponist
- 13. März: Wolfgang Kohlhaase, deutscher Regisseur und Schriftsteller
- 16. März: Theo Altmeyer, deutscher Tenor und Professor für Gesang
- 19. März: Alfred Hirschmeier, deutscher Filmarchitekt († 1996)
- 22. März: William Shatner, kanadischer Schauspieler, Sänger, Autor
- 22. März: Burton Richter, US-amerikanischer Physiker
- 23. März: Jewgeni Grischin, russischer Eisschnellläufer († 2005)
- 23. März: Viktor Kortschnoi, sowjetisch-Schweizer Schachspieler
- 25. März: Vytautas Barkauskas, litauischer Komponist
- 26. März: Leonard Nimoy, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent
- 29. März: Norman Tebbit, britischer konservativer Politiker
- 1. April: Rolf Hochhuth, deutscher Dramatiker
- 3. April: Jiří Laburda, tschechischer Komponist
- 5. April: Philipp Müller, deutscher Arbeiter († 1952)
- 7. April: Donald Barthelme, amerikanischer Schriftsteller († 1989)
- 7. April: Daniel Ellsberg, ehemaliger Mitarbeiter des Pentagons
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